Fitting auf der Driving-Range

Am Sonntag, 3. März 2019 findet auf der Driving-Range ein Fitting von Taylor Made statt.

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Bitte melden Sie sich dei unseren Pros an:
Alan Roberts:  0170/583 49 13
Lennard Optelaak:  0151/223 727 16

Das passiert, wenn unsere Bäume gefällt werden!

Gerade in diesen Tagen kann sich jeder selbst ein Bild davon machen, wie die weitere Pflege unseres älteren Baumbestandes aussieht. Die Pappelreihe an Bahn 10 ist in die Jahre gekommen, Schäden an und in den Bäumen waren zu hoch und eine Unfallgefährdung war nicht auszuschließen, sie mussten gefällt werden. An ihrer Stelle wachsen nun 18 Flatterulmen heran.

Diese Pappeln werden jetzt als Biotop- oder Habitatbäume auf dem Platz in das bestehende Ökosystem integriert und erhöhen damit die Qualität des gesamten Baumbestandes.
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Die junge Flatterulme ist am Beginn ihres Baumlebens, während die Pappel nun als Habitatbaum Wohnraum für Insekten und Vögel gewährt.

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Das bedeutet, sie bieten nun einen besonderen „Lebensraum“ (habitat) für andere Lebewesen an. Es handelt sich oft um sehr alte, zum Teil wuchsdeformierte, absterbende oder tote Bäume. Entweder ganz oder halb gefällt bieten diese Bäume einen neuen Platz zum Leben an. Insbesondere baumbrütende Vogelarten, Mikroorganismen, Käfer, Pilze oder Moose siedeln sich dort gerne an. Deshalb bleiben die abgesägten Teile und Stümpfe der Pappeln nun so stehen und liegen, um ihre natürliche Alters- und Zerfallphase (Totholz) zu durchlaufen.

Auch aus Sicht des Naturschutzes ein richtiger und wichtiger Schritt!
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Ökosystem Golfplatz: die gefällte Pappel besteht als Biotopbaum weiter.

Platzsperre - warum das denn?

Gerade in der in der Übergangszeit von Herbst auf Winter kommt es häufig vor, dass es morgens kalt und frostig ist: Dies stellt für das Greenkeeping eine besondere Herausforderung dar. Obwohl es auf den ersten Golfer-Blick nicht danach aussieht, wird der Platz gesperrt oder der Spielbetrieb auf Wintergrüns umgestellt und die Benutzung von Carts ist unter Umständen verboten.

Das hat seinen Grund! Es dient der Schonung und Erhaltung der Qualität unseres Golfplatzes! Denn: Fußtritte, Fahrspuren und sogar das Abstellen von Trolleys bei Frost zerstören das empfindliche Pflanzengewebe der Gräser und hinterlassen hässliche Narben im Rasen.

Die Spuren stören über längere Zeit die Optik und beschädigen die Pflanzen, so dass Krankheitserreger „leichtes Spiel“ haben. Jeder Golfplatz ist einzigartig in seiner Bodenbeschaffenheit: es kann sein, dass im benachbarten Club kleinklimatische Unterschiede herrschen, was zu gänzlich anderen Entscheidungen zur Bespielbarkeit führt.

Unseren hohen Qualitätsstandard wollen wir bewahren und appellieren an das Verständnis unserer Mitglieder während der Wachstumsphase des Rasens im Spätherbst und im Frühjahr!

Für detaillierte Informationen zum Thema Prävention von Schäden siehe auch: golf.de/dgv (Suchbegriff: Winterspielbetrieb auf Golfanlagen, Artikel: Umwelt & Platzpflege).

Raureif Bunker
Zeugen lange Zeit für eine einzige Cart-Fahrt bei Morgenfrost.