hundLiebe Mitglieder,

der Vorstand hat einstimmig beschlossen, eine Probephase für Hunde auf der Runde“ durchzuführen, nachdem dieser Wunsch mehrfach an uns herangetragen wurde. Unterstützung haben wir auch durch den Beirat bekommen.
Es gelten dabei natürlich Auflagen, die erfüllt werden müssen:
Uns sind die Hunde unserer Mitglieder herzlich willkommen, wenn sie die Begleithundeprüfung, Gehorsamsprüfung oder eine vergleichbare Prüfung nachweislich abgelegt haben, z.B. Hundeführerschein, Jagdeignungs- bzw. Brauchbarkeitsprüfung.

Tipps und notwendige Regeln, damit die gemeinsame Runde ein voller Erfolg wird:

Ist Ihr Hund den Strapazen einer gut viereinhalbstündigen Runde auf unserem Platz gewachsen? Berücksichtigen Sie die Wetterverhältnisse und die ggf. starke Sonneneinstrahlung auf dem Golfplatz und schätzen Sie Fähigkeiten und Spaß Ihres Hundes auf der Golfrunde richtig ein.

Bevor Sie auf die Runde gehen, geben Sie bitte stets im Sekretariat an, dass Sie Ihren Vierbeiner mitnehmen möchten.

Voraussetzungen für die Runde mit Hund: Ihr Hund muss sicher an der Leine geführt werden und die gängigen Kommandos beherrschen. Wenn Sie Ihren Schläger aus dem Bag nehmen, sollte er sich hinsetzen und warten, bis Sie mit ihm weitergehen.

In einem gemeinsamen Flight mit anderen Golfern ist gegenseitige Rücksichtnahme eine Frage der Etikette.

Auch wenn für Hundebesitzer kaum vorstellbar: Es gibt Golfer, die ihre Runde lieber ohne vierbeinige Begleitung spielen möchten. Dies sollten Sie stets respektieren.

Sollte es passieren, dass Ihr Hund die Golfanlage verunreinigt, beseitigen Sie die Spuren sofort. Die Mitnahme von Gassi-Beuteln ist unverzichtbar. Sollten Sie einmal die Beutel vergessen haben, hilft unser Sekretariat weiter.

Turniere: Das Mitführen Ihres Hundes während eines Wettspiels ist nicht erlaubt. Ausnahmen sind leider nicht möglich.

Wochenende: Das Mitführen von Hunden ist am Sonnabend, am Sonntag und an Feiertagen nicht gestattet.

Haftung: Bitte denken Sie daran, mit dem Mitführen Ihres Hundes übernehmen Sie die volle Haftung für Schäden, die Ihr Hund gegenüber Mensch und Material auf dem Platz anrichtet.

Bei berechtigten Beschwerden über das Verhalten Ihres Hundes müssen wir Sie bitten, Ihre „Runde mit Hund“ abzubrechen.  Durch Ihr beispielhaftes Verhalten helfen Sie, eventuelle Vorurteile gegen Hunde auf dem Golfplatz abzubauen oder gar nicht erst aufkommen zu lassen. Damit können Sie dazu beitragen, dass unser „Hunde-Probephase“ zum Standard werden kann.

Sollte unser Angebot Ihr Interesse geweckt haben, melden Sie sich bitte im Sekretariat.

Wir werden dann Ihren Hund durch eine Hundetrainerin auf seine Tauglichkeit für „Hunde auf der Runde“ testen lassen.

Der Vorstand

Das Spiel auf der vollen Runde hat Vorrecht am Abschlag 10

Für das weitere Spiel gelten die Golfregeln Abschnitt I Etikette/ Spieltempo (wie generell auf allen Bahnen):

Zügig spielen und Anschluss halten

Es liegt in der Verantwortung einer Spielergruppe, Anschluss an die Gruppe vor sich zu halten. Fällt sie ein ganzes Loch hinter der Gruppe vor sich zurück und hält sie die ihr folgende Gruppe auf, sollte sie dieser das Durchspielen anbieten, gleich wie viele Spieler in dieser Gruppe spielen.                     

Falls eine Spielergruppe zwar kein ganzes Loch vor sich frei hat, es aber dennoch deutlich wird, dass die nachfolgende Spielergruppe schneller spielen kann, so sollte der nachfolgenden Gruppe das Durchspielen ermöglicht werden.

Der Vorstand

Schon bisher war es nicht verboten, aber jetzt wird es vom DGV im Zählspiel ausdrücklich empfohlen: Ready Golf! Als eine Maßnahme gegen immer länger werdende Rundenzeiten hat der R&A mit "Ready Golf" eine Initiative ins Leben gerufen, die durch den Deutschen Golf Verband mit voller Kraft unterstützt wird.
Ab 2019 wird Ready Golf Bestandteil der offiziellen Golfregeln sein. Der DGV wendet es für Verbandswettspiele bereits ab 2018 an und empfiehlt seinen Mitgliedern die Umsetzung auch auf Clubebene.
Wenn die starre Spielreihenfolge „es schlägt immer der Spieler, der am weitesten von der Fahne weg liegt oder die Ehre am Abschlag hat“ genau eingehalten wird, entstehen häufig unnötige Wartezeiten für die Mitspieler. Genau diese Wartezeiten können vermieden werden, indem immer der Spieler als erster seinen Ball schlägt, der dazu bereit ist. In jeder einzelnen Situation werden so ein paar Sekunden eingespart. Obwohl das zunächst nicht viel Zeit zu sein scheint, summieren sich diese einzelnen Sekunden bezogen auf jeden Spieler und jeden Schlag für die Runde zu einer beträchtlichen Zeiteinsparung. Durch die Reduzierung der lästigen Wartezeiten kann leicht eine geringere Rundendauer erreicht werden. So führt schon eine Einsparung von nur fünf Sekunden je Schlag bei einer aus drei Spielern bestehenden Gruppe, von denen jeder hundert Schläge für die Runde benötigt, zu einer Gesamteinsparung von 25 Minuten. Ready Golf bedeutet also „spielen statt warten“.
Beispiele für Ready Golf sind wie folgt:
  • Einen Ball bereits schlagen, wenn der weiter vom Loch entfernt liegende Spieler noch etwas mehr Zeit für seine Schlagvorbereitung benötigt.
  • Während „Long-Hitter“ auf dem Abschlag oder beim Grünanspiel noch warten müssen, können Spieler mit kurzer Schlaglänge ihre Bälle bereits spielen.
  • Einen Ball abschlagen, wenn der Spieler, der die Ehre hat, noch nicht zum Schlag bereit ist.
  • Erst den eigenen Ball schlagen, bevor Mitspielern bei ihrer Ballsuche geholfen wird.
  • Den eigenen Ball einlochen, auch wenn man dazu in der Nähe anderer Puttlinien stehen muss.
  • Den eigenen Ball schlagen, wenn der Spieler, der eigentlich an der Reihe wäre, noch damit beschäftigt ist, den Bunker zu harken.
  • Wenn ein Spieler seinen Ball über das Grün hinaus gespielt hat und etwas Zeit für die Vorbereitung auf den nächsten Schlag braucht, sollten die Spieler von der Vorderkante des Grüns ihre Bälle in der Zwischenzeit schon auf das Grün chippen.
  • Den Score erst bei Ankunft am nächsten Abschlag notieren. Der Spieler mit der Ehre sollte spielbereit sein, zuerst abschlagen und den Score des letzten Lochs danach notieren.
Sowohl im privaten Spiel als auch im Turnier ist die Voraussetzung für die Umsetzung von Ready Golf eine Verständigung der Spielergruppe auf dieses Verfahren. Alle Spieler müssen dabei sicherstellen, dass zu keiner Zeit ein Mitspieler gefährdet oder gestört wird.

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